Reflexintegration ist die Grundlage für Lernen und Entwicklung
Die neuromotorische Reifung des kindlichen Gehirns erfolgt über die Integration
frühkindlicher Reflexe. Während der normalen Gehirnreifung werden verschiedene
Gehirnareale miteinander verknüpft. Reflexe wirken hierbei unterstützend, um alle
Stadien des genetischen Bewegungscodes zu durchlaufen. Am Ende der Entwicklung
können alle Areale z. B. für Konzentration und Motorik zu 100 % genutzt werden. Im
Idealfall geschieht die neuronale Reife von allein, indem sich alle Reflexe integrieren.
Bleiben diese Reflexe jedoch aktiv, was verschiedene Ursachen haben kann, kann es zu
Lernschwierigkeiten, Entwicklungsverzögerungen, z.B. in der Bewegung, oder
Verhaltensau älligkeiten während der Schulzeit kommen, die bis ins Erwachsenenalter
massiv belastend wirken. Für die Kompensation dieser „Störung im System“ wird enorm
viel Energie verbraucht.
Die Reflexintegration verbindet Motorik, Nervensystem und Gehirnentwicklung – für mehr
Selbstregulation, Aufmerksamkeit und emotionale Stabilität. Reflexintegration steht für
ein erprobtes, spezielles Bewegungsprogramm um frühkindliche Reflexmuster, welche
noch nicht ausreifen konnten, zu integrieren.
Zuerst füllen die Eltern einen Fragebogen aus, welcher digital zugesandt werden kann.
Dieser wird kostenlos ausgewertet.
In einem Elternberatungsgespräch wird das Ergebnis besprochen. Hier wird erklärt,
welcher Reflex beim Kind au ällig ist und die Reflexe werden in ihrer Bedeutungkindliche Entwicklung erklärt.
für die
In einem zweiten Termin, mit dem betro enen Kind, werden erste Reflexe durch
spielerische Bewegungen getestet. Sollten sich noch aktive Reflexmuster bestätigen,
welche sich mit den von den Eltern beobachteten Problemen decken, erhalten die Eltern
ein für ihr Kind individuelles Bewegungsprogramm, welches es in 5 – 10 Minuten täglich,
mindestens 3 x/Woche, im Zeitraum von etwa 4 Wochen zuhause durchgeführt werden
kann. Danach kommen die Eltern mit ihrem Kind zu einem Folgetermin. Es werden
weitere Reflexe getestet und die Eltern erhalten eine Anpassung der Übungen,
entsprechend der noch zu bearbeitenden Reflexe. Nach durchschnittlich 6 – 12
Monaten sollten alle Reflexe integriert sein und bereits eine Verbesserung der
geschilderten Problematiken spürbar sein.